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Vorlesung: Therapieentscheidungen in der Augenheilkunde
A 2
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V01VO Raum 1 Dienstag, den 18.03.2014 von 09:00 bis 10:30 1.50 Stunden
Vorlesung: Therapieentscheidungen in der Augenheilkunde
A 1
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V02VO Raum 1 Dienstag, den 18.03.2014 von 11:15 bis 12:00 0.75 Stunden
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Vorlesung: Therapieentscheidungen in der Augenheilkunde
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V03VO Raum 1 Mittwoch, den 19.03.2014 von 09:00 bis 10:30 1.50 Stunden
  Prof. Dr. Gerd U. Auffarth, Heidelberg
Prof. Dr. Claus Cursiefen, Köln
Prof. Dr. Anselm Kampik, München
Dr. Stephan Kohnen, Aachen
PD Dr. Daniel Kook, München

Inhalt:
09:00 - 09:20 Uhr

Therapieentscheidungen bei therapeutischer Chirurgie der Hornhaut (CXL, ICRS, evtl. auch lamelläre und perforierende KP, soweit durch neuere Diagnostik modifiziert)
Prof. Dr. Claus Cursiefen (Köln)
Es werden zunächst verschiedene Verfahren zur Dickenmessung der Hornhaut vor Crosslinking dargestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem prä-, intra- und postoperativen Einsatz
von OCT Technologien im Rahmen der lamellären Hornhautransplantationschirurgie (DMEK und DALK). Insbesondere wird der Stellenwert von Spaltlampen-OCT und Spectralis OCT zur Beurteilung von DMEK Dehsizenzen besprochen. Topographische Verfahren werden im Rahmen ihres Einsatzes bei postoperativer Korrektur von Astigmatismen nach perforierender Keratoplastik erörtert (inkl. intraoperativer Topographie).

09:20 - 09:45 Uhr
Therapieentscheidungen bei refraktiver Chirurgie der Hornhaut (ASA, LASIK, ReLEx)
PD Dr. Daniel Kook (München)
Neben Brille und Kontaktlinse stehen heute in der Ophthalmologie verschiedene refraktive hornhautchirurgische Standards zur Verfügung um Refraktionsfehler zu korrigieren.
Die Kombination eines lamellierenden Hornhautschnittes mit Entfernung von Hornhautgewebe mittels Excimerlaser als LaserAssistierte In Situ Keratomileusis (LASIK) stellt die häufigste Operation im Bereich der refraktiven Chirurgie. Die Kombination eines Femtosekundenlasers zur Lentikelgenerierung und eines Excimerlasers zur Gewebeablation wird als „Femto-LASIK“ bezeichnet und verdrängt als Standard die Mikrokeratomassistierte LASIK. Eine LASIK ist jedoch nicht für jeden Patienten geeignet. Vor allem die Korrekturhöhe ist ein limitierender Faktor. Den Richtlinien der Kommission Refraktive Chirurgie zufolge sollte bei Vorliegen einer Hyperopie von mehr als +3 Dioptrien (D), einer Myopie grösser als -8 D oder eines Astigmatismus grösser als 5 D dieses Verfahren aus Sicherheitsgründen generell nicht mehr eingesetzt werden, der Grenzbereich in Einzelfällen beträgt für Myopien bis -10 D, Hyperopien bis +4 D und Astigmatismen bis 6 D. Für die Photorefraktive Keratektomie (PRK), die LASEK und die Epi-LASIK, die sog. Oberflächenbehandlungen (engl. Advanced Surface Ablation: ASA), umfasst das Indikationsspektrum Myopien bis -6 D und Astigmatismen bis 5 D, als Grenzbereich sind für die Myopie -8 D, für die Hyperopie +3 D und für den Astigmatismus 6 D festgelegt. Neben ASA und LASIK existieren weitere Laserverfahren wie die Femtosekundenlaserassistierte Refraktive Lentikelextraktion (ReLEx) oder die Small Incision Lenticule Extraction (SMILE) zur Myopiekorrektur bzw. Korrektur myoper Astigmatismen ohne Einsatz eines Excimerlasers. Das Indikationsspektrum umspannt derzeit Myopien bis -10 D und Astigmatismen bis 3 D. Zu den keratorefraktiven Verfahren gehören auch inzisionale Techniken mittels Diamantmesser oder Femtosekundenlaser. Mit Limbalen Relaxationsinzisionen lassen sich Astigmatismen bis 2,5 D korrigieren, bei höheren Astigmatismen erfolgt die Schnittführung zentraler als sog. Antiastigmatische Keratotomie.
Wegweisend für die richtige Wahl des jeweiligen Verfahrens ist grundsätzlich eine sorgfältige präoperative Diagnostik mit Berücksichtigung genereller und spezieller Ein- und Ausschluss-kriterien. Diese Diagnostik umfasst neben einer gründlichen klinischen Untersuchung auch bildgebende Verfahren wie beispielsweise die Hornhauttopographie. Der häufigste Grund für ein suboptimales Behandlungsergebnis nach keratorefraktiver Chirurgie ist heute meist nicht eine Komplikation des operativen Eingriffs per se, sondern eine im Vorfeld der Operation nicht ausreichende Beachtung der Indikationsfenster und bestehender Ausschlusskriterien.

09:45 - 10:05 Uhr
Wann und warum welche phake Intraokularlinsenimplantation? (Vorderkammer-, Irisklauen-, Hinterkammer-pIOL)
Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt/Main)
Phaken Intraokularlinsen gehören heute zu den Therapieoption in der refraktiven Chirurgie. Es werden bevorzugt höherer Refraktionsfehler mit diesen zusätzlich ins Auge implantierten Linsen behoben, die kristalline Linse bleibt bei dieser Prozedur erhalten. Die Unterschiede zwischen den phaken Vorder- und Hinterkammerlinsen werden in diesem Referat erläutert, besonders wird auf unterschiedliche Indikationen und Komplikationen eingegangen.

10:05 - 10:30 Uhr
Warum und mit welcher Diagnostik wird die Entscheidung für welche Linsenchirurgie/Sonderlinse getroffen?
Prof. Dr. Gerd Auffarth (Heidelberg)

1. Einführung
2. Indikation Kataraktchirurgie
3. Spezielle Diagnostik zur Indikationsstellung
4. Vorbestehende Erkrankungen/Risiken für Komplikationen
5. Weiterführende Diagnostik zum Komplikationsmanagment
6. Welche Technik der Linsenentfernung
7. Sonderlinsen
8. Selektions- und Auswahlkriterien
9. Spezielle Diagnostik für Sonderlinsen
10. Chirurgie bei Sonderlinsen
11. Komplikationsmanagement
12. Nachbehandlung nach Kataraktchirurgie ±Sonderlinse

Zugang:
Zugang kostenlos; 

Maximale Teilnehmerzahl: 800


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V04VO Raum 1 Mittwoch, den 19.03.2014 von 11:15 bis 12:00 0.75 Stunden
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V05VO Raum 1 Donnerstag, den 20.03.2014 von 09:00 bis 10:30 1.50 Stunden
Vorlesung: Therapieentscheidungen in der Augenheilkunde
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V06VO Raum 1 Donnerstag, den 20.03.2014 von 11:15 bis 12:00 0.75 Stunden
Vorlesung: Therapieentscheidungen in der Augenheilkunde
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V07VO Raum 1 Freitag, den 21.03.2014 von 09:00 bis 10:30 1.50 Stunden
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V08VO Raum 1 Freitag, den 21.03.2014 von 11:15 bis 12:00 0.75 Stunden
Strabologie Ringvorlesung
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V09VO Raum 1 Samstag, den 22.03.2014 von 09:00 bis 10:30 1.50 Stunden
Strabologie Ringvorlesung
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V10VO Raum 1 Samstag, den 22.03.2014 von 10:50 bis 12:20 1.50 Stunden
Strabologie Ringvorlesung
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V11VO Raum 1 Samstag, den 22.03.2014 von 13:30 bis 15:00 1.50 Stunden
Strabologie Ringvorlesung
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V12VO Raum 1 Samstag, den 22.03.2014 von 15:20 bis 16:50 1.50 Stunden
Vorlesung: Kontaktologie
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V13VO Raum 2 Samstag, den 22.03.2014 von 09:00 bis 12:00 3.00 Stunden

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