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Vorlesung: Therapieentscheidungen in der Augenheilkunde
A 2
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V01VO Raum 1 Dienstag, den 18.03.2014 von 09:00 bis 10:30 1.50 Stunden

Ziele:
Begrüßung und Eröffnung der AAD 2014


Moderation:
Prof. Dr. Bernd Bertram (Aachen) für BVA
Prof. Dr. Anselm Kampik (München) für DOG
Prof. Dr. Bernd Bertram, Aachen
PD Dr. Andrea Hassenstein, Hamburg
Prof. Dr. Anselm Kampik, München
Prof. Dr. Gerhard K. Lang, Ulm

Inhalt:
09:00 - 09:10 Uhr
Begrüßung und Eröffnung der AAD 2014
Therapieentscheidungen in der Augenheilkunde
Prof. Dr. Bernd Bertram (Aachen)
Prof. Dr. Anselm Kampik (München)

09:10 - 09:30 Uhr
Bildgebung am vorderen Augenabschnitt (OCT und evtl. andere Schnittbildgebung)
Prof. Dr. Gerhard K. Lang (Ulm)
Anhand von Korrelationen von klinischen und OCT-Befunden werden Anwendungsmöglichkeiten, Interpretationen und Fehlerquellen der Bildgebung im vorderen Augenabschnitt dargestellt. Es wird vor allem Wert darauf gelegt zu vermitteln, wann die OCT besonders sinnvoll für Diagnostik, OP-Planung und Therapie-Entscheidung und Verlaufskontrolle ist. Der Einsatz des hochauflösenden OCT dient im Sinne einer Optischen Biopsie zur Gewebediagnostik, Darstellung der anatomischen Strukturen und als Meßinstrument. Es werden Möglichkeiten und Grenzen dieser diagnostischen Methode zu anderen Untersuchungsmethoden herausgearbeitet.

09:30 - 09:50 Uhr
Corneale Topographie
PD Dr. Jens Bühren (Frankfurt/Main)


Die corneale Topographie stellt eine weiterenetwickelte Synthese aus der rein qualitativen Keratoskopie und der rein quantitativen Keratometrie dar und ermöglicht die Darstellung der Hornhautkrümmung als Funktion des Hornhautortes. Hieraus lässt sich nicht nur die Form der Hornhaut bestimmen, um z.B. Irregularitäten aufzudecken, sondern auch mathematisch die optische Abbildungsqualität der Hornhaut rekonstruieren. SCHEIMPFLUG-basierte Topographiesysteme erstellen optische Schnitte der Hornhaut und ermöglichen somit eine Darstellung der Vorder- und Rückfläche der Hornhaut und auch eine ortsaufgelöste Pachymetrie.
In der klinischen Praxis liefert die corneale Topographie oft Informationen, auf denen Therapieentscheidungen fußen. Die corneale Topographie
(1) ist der Goldstandard zur Frühdiagnose und Verlaufskontrolle des Keratokonus und dient somit zur Erkennung von Kontraindikationen in der refraktiven Chirurgie
(2) zeigt an, ob bei Narben der Hornhaut oder im Falle unklarer Sehverschlechterungen visuell signifikante Oberflächenirregularitäten bestehen
(3) ist das wichtigste Instrument zur Verlaufskontrolle bei refraktiver Hornhautchirurgie
(4) ist eine wichtige Basisuntersuchung zur Anpassung formstabiler Kontaktlinsen
Im Referat werden die wichtigsten Funktionsprinzipien der cornealen Topographie besprochen. Im klinisch-praktischen Teil werden die Grundzüge der Interpretation corneal-topographischer Messungen erläutert und anhand von Beispielen der sinnvolle Einsatz zur Entscheidungsfindung dargestellt.

09:50 - 10:10 Uhr
Bildgebung am hinteren Augenabschnitt (Autofluoreszenz, Fluoreszenzangiographie, ICG-Angiographie, Mikroperimetrie und elektrophysiologische Untersuchungen)
PD Dr. Andrea Hassenstein (Hamburg)
Wie beeinflusst neue Diagnostik unsere Therapie-Entscheidungen?
Die bildgebenden Verfahren haben sich im letzten Jahrzehnt rasant entwickelt und sind zur Therapieentscheidung nicht mehr wegzudenken. Die Gewichtung innerhalb der diagnostischen Verfahren hat sich verschoben, weg von der invasiven Angiographie hin zur nicht-invasiven optischen Kohärenztomographie.
Zu unterscheiden sind die funktionellen Verfahren am hinteren Augenabschnitt wie die Mikroperimetrie als subjektives Verfahren und die elektrophysiologische Untersuchungen als objektive Messmethoden.
Ziel des Vortrages ist es, einen Überblick über die Verfahren zu geben und eine Anleitung, wann welches Verfahren sinnvoll eingesetzt werden soll, um schnell und effizient zum Ziel (ohne ‚Giesskannendiagnostik‘) zu kommen. Denn aus der richtigen Diagnose ergibt sich die konkrete therapeutische Konsequenz und das weitere Vorgehen für den Patienten. Auch sollen im Vortrag notwendige Intervalle der Verlaufskontrolle bei verschiedenen Erkrankungen besprochen werden. Wann führe ich welche Diagnostik, wie oft durch?

10:10 - 10:30 Uhr
Biometrie-Methodik und deren Entwicklungen
Prof. Dr. Wolfgang Haigis (Würzburg)
Gliederung:
  1. Einleitung: Biometrie: Begriffsbestimmung
  2. Messmethoden
    • Längen-, Distanzmessungen (Ultraschall, PCI, andere optische Verfahren)
    • Messungen der Hornhautbrechkraft (Keratometrie, Topographie, Scheimpflug)/li>
  3. Methoden zur Bestimmung der IOL-Brechkraft
    • Berechnungsansätze:
    • Dicke Linsen, dünne Linsen
    • Ray-tracing
    • Matrizenoptik
    • IOL-Formeln
    • Berechnung verschiedener Linsen:
    • aphake IOLs
    • phake IOLs
    • torische IOLs
    • multifokale IOLs
    • akkommodierende IOLs
    • Berechnung bei Problemaugen
    • lange Augen
    • kurze Augen
    • Augen nach refraktiver Chirurgie
  4. Einflüsse auf das refraktive Ergebniss
    • Messfehler
    • Operateur
    • Patient
  5. Ausblick: Grenzen der Genauigkeit


Zugang:
Zugang kostenlos; 

Mindestteilnehmerzahl: 15           Maximale Teilnehmerzahl: 800


Vorlesung: Therapieentscheidungen in der Augenheilkunde
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Strabologie Ringvorlesung
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Strabologie Ringvorlesung
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Strabologie Ringvorlesung
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Strabologie Ringvorlesung
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Vorlesung: Kontaktologie
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